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Was ist eine Strukturverkabelung?

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Die Strukturverkabelung ist im Prinzip der Ansatz alle Leitungend er Verbraucher zu einer Technikzentrale zu legen. Das bedeutet aber nicht, dass nun alle Leitungen einzeln gezogen werden müssen, z.B. für die Steckdosen. Fast immer kann man mehradrige Leitungen verwenden und so viel Installationsaufwand sparen und doch jede Funktion einzeln ansprechen zu können. Im Gegensatz zu der BUS-Leitung ist die Strukturverkabelung somit wesentlich flexibler. Sie ist sogar so flexibel, dass einer BUS-Installation nichts im Wege stünde, sollte man trotz Bedenken dann doch lieber zu einer solchen Lösung tendieren. Außer dass mit der Strukturverkabelung nun nahezu jede beliebige Komponente verwendet werden kann, also beispielsweise der Taster für Licht und Rollo, bereits ab. ca. 3 Euro statt dem über die BUS-Leitung Telegramme versendenden Taster um ca. 80 Euro, geht sie von einem zentralisierten Aufbau der „Intelligenzen“ in der Verteilung aus, statt diese hinter die Lichtschalter zu verbauen. Ganz nebenbei hat das auch noch den Vorteil, dass kein Handwerker bei Störungen oder Wartung in den Räumen die Schalter ausbauen muss. Er findet alle Komponenten in der zentralen Technik.

Die Strukturverkabelung ist sogar tatsächlich so flexibel, dass bei Einzug eine konventionelle Inbetriebnahme möglich ist und jederzeit später die Intelligenz des Hauses eingebaut werden kann, ohne dass auch nur ein Techniker in den Räumen arbeiten muss. In der Industrie wird übrigens überwiegend aus diesen Gründen die Strukturverkabelung gewählt.

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